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Stoßzeit.

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Meine liebste Zeit des Tage ist die Golden Hour. Ich finde Golden Hour, oder Goldene Stunde, ist ein absolut perfekt treffender Ausdruck für diese Zeit des Tages.
Ich habe hier schon mal erwähnt, dass ich den Himmel sehr schätze, dementsprechend ist diese Stunde, in der der das Rosa des Himmels und das gleißende Licht der Sonne zusammentreffen, und das warme Gold entstehen lassen, das einem bis in die Seele zu strahlen scheint und die ganze Welt für ein paar Minuten etwas weicher und malerischer macht.
Das ist meine Stunde der Wahrheit, so nenne ich das gern. Ich seh mir de Himmel an, Häuser, die das warme Licht einladender wirken lässt, die Bäume, die einen langen Schatten werfen, die Menschen, die ab und an innehalten, um die Augen zu schließen um die letzten Strahlen und die Wärme der untergehenden Sonne aufzunehmen und die, die ihr Handy zücken, um das Farbenspiel festzuhalten.
Ich sehe zu dieser Zeit gern gen Himmel und reflektiere, während ich die Sonne aufnehme. Ich reflektie…

Kastor und Pollux

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Kastor und Polydeukes sind mein liebstes Beispiel für Geschwisterliebe. Die beiden Zwillinge sind ungleich - Polydeukes ist ein Halbgott als Sohn des Zeus und der Königin Leda, Kastor ist sterblicher als Sohn der Leda und ihres Mannes, dem König Tyndareos. Ungleicher könnten die Ausgangsbedingungen nicht sein, aber das hat die beiden nie davon abgehalten eine Bindung zueinander zu haben, die weder Menschen noch Götter je gesehen haben. Eine Bindung voller Liebe und Verständnis, voller geteilter Erlebnisse und Abenteuer. Später dann, wird Kastor von seinem Cousin Idas im Streit erschlagen, und Pollux rächt ihn, indem er den Bruder Idas' erschlägt. Von der Rache nicht erfüllt trauert Polydeukes und nichts kann ihn aus seiner Trauer befreien. So geht er zu seinem Vater Zeus und bittet ihn, ihm seine Unsterblichkeit zu nehmen, damit er zu seinem Bruder ins Totenreich gehen kann. Zeus ist gerührt von diesem Ausmaß an Geschwisterliebe und lässt Polydeukes zwischen zwei Möglichkeiten wä…

Silver Lining

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Silver Lining. Der berühmte Silberstreif am Horizont. Das ewige Sinnbild für Hoffnung. Darauf, dass etwas besseres nach der Situation kommt, in der man sich gerade befindet. Darauf, dass auf all das Schlechte gutes kommt. Darauf, dass alles sich bezahlt macht.
Darauf, dass man ankommt.
Und wenn ich es doch sage - ich habe immer schon darauf gewartet. Ich warte auf gutes Wetter, ich warte jetzt schon auf den nächsten Sommer, auf gute Gespräche, hervorragende Klausuren, ich warte auf die Liebe, ich warte auf die Freundschaft, ich warte auf ein unerschütterliches Selbstvertrauen, ich warte darauf aktiv zu werden, sportlich sowie kreativ.
All das warten, all das nachdenken darüber wie es wäre, wenn.
Aber, worauf warte ich eigentlich? Auf den Prinzen auf dem weißen Pferd? Auf eine gute Fee, die mir ein Gefühl für mich selbst gibt? Auf körperliche Beschwerden, um endlich wieder zum Sport zu gehen?
Genug.
Kein ''Was wäre, wenn...?'', nur noch ''Was muss ich tun, um..…

Can Fanga

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Can Fanga und die ''canfangueros'' (zu deutsch: die aus dem Schlamm kommenden) ist eine ziemlich eigentümliche Beschreibung für eine Stadt Barcelona und ihre Leute. Sie ist ja zu Recht gegeben worden, so hat man die Leute eben genannt, als die Stadt keine Straßen hatte und man immer im Schlamm versunken ist, wenn es geregnet hatte. Allerdings stammt dieser spöttische Beiname auch aus dem Jahre 1903, wenngleich er in der Provinz noch aufzutauchen scheint. Ich habe mir jedenfalls die metropolregion Barcelona 115 Jahre später angesehen, als ich zum Urlaub dort war, und es hat mir den Atem verschlagen.














Ich habe in wenigen Tagen lieben gelernt, wie diese Stadt ist, weil man schon nach 15 Minuten in dieser Stadt merkt,dass sie eines ist: alt. Und wenn ich bei einer Sache schwach werde, dann sind es alte Städte. Ich habe in meinem Frankreichpost (LINK) gesagt, dass ich Frankreich dafür schätze, dass es so alt aussieht, und für die ganzen Schnitzereien und Meißelungen, die man…

Beständig.

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Beständig. Was ist schon beständig? Jahreszeiten sind beständig. Frühling, Sommer, Herbst und Winter, alles geregelt. Man weiß immer was als nächstes kommt, woran man ist. Ich wünsche mir oft, dass Menschen oder das Leben dieselbe Beständigkeit aufweisen würden. Aber so ist es nicht. Es gibt ein Filmzitat aus dem Buch "Perks of being a Wallflower" von Stephen Chbosky trifft es für mich auf den Punkt, dort heißt nämlich "Things change. And friends leave. Life doesn't stop for anybody."Und es stimmt. Gerade Freundschaften, die noch aus der Schulzeit kommen und dadurch gestützt wurden, dass man sich fünf Mal in der Woche gesehen hat, verändern sich nach der gemeinsamen Zeit immens. Einige trifft man privat nie wieder, einige sporadisch, und einige wenige Freunde, einige sind beständig an meiner Seite geblieben.
Die Beständigkeit von Freunden ist goldwert und so super selten, ich bin unendlich dankbar dafür. Es ist goldwert sich mit denselben Leuten zu treffen und …

Paris 2018

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Ich war die Tage in Paris and let me tell you, es war heiß. Deutschland ist schon heiß, aber Frankreich verzeichnet grade im mittleren 30er Bereich, das ist echt nicht zufassen. Ich bin echt geplättet gewesen und brauchte auch einige Tage, um mich an diese Hitze zu gewöhnen. Es klingt wie eine Schimpftirade, aber versteht mich nicht falsch - ich liebe dieses Wetter. Ich bin ein absoluter Sommermensch und sehe den Sommer 2018 als eine Art
Entschädigung für den kalten und kurzen Sommer 2017.






Meine Mission dieses Kurztrips hat so ziemlich daraus bestanden von einem schattigen Platz zum nächsten zu laufen und Fotos zu schießen, und ich würde sagen, dass es sich gelohnt hat. Ich bin schon oft in Paris gewesen, aber diese Sehenswürdigkeiten, diese Stadt kann ich mir jedesmal wieder ansehen, denn ich habe eine Schwäche für alte Städte. Säulen, antike Figuren, hohe Decken, in Stein gemeißelte Bilder und sowieso alles geschichtsträchtiges könnte ich mir den ganzen Tag ansehen.


























Was bin ich belo…

Gelb.

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Möge der Himmel mit dir sein
Und dich mit Harfenklang erwarten
Dann kann dort auch gleich 'ne Party starten
Denn dort wo du bist da wird gefeiert.

Das ist, weil du uns das Leben lehrst,
Es leibst und lebst und es begehrst
Und als es dich verlassen hat,
Hat es verlor'n an deiner statt.

Quatsch, alle haben wir verloren,
Das Schicksal hat uns auserkoren
Weiterzuleben ohne dein'n Charme,
Dein' Witz, dein' Herz, dein' schützenden Arm.

Was habe ich mit Gott gerungen,
Letztlich nicht zu ihm durchgedrungen
Hätt' alles was ich hab gegeben
Für etwas mehr von deinem Leben.

Es ist jetzt so, ich weiß, ich weiß,
All meine Gedanken dreh'n weiter im Kreis
Verständnis fehlt, Verzweiflung so groß,
Zumindest weiß ich dich in Abrahams Schoß

Bei Nzengolo, Joseph und Marie
Ich glaub so idyllisch hattest dus noch nie doch
Deine Zeit ist viel zu schnell verrannt
Die Seele hat es mir eiskalt verbrannt
Gezeichnet nun, verharr' ich waidwund
Tränen und Schreie schmerzen im Sc…