Easter Ease



Es ist Ostern, für mich der höchste aller christlichen Feiertage. Ich glaube es gibt keinen Tag, der größer ist als dieser, weil mein Gott sich an diesem Tag als jener manifestiert hat, indem er von den Toten auferstanden ist.
Wie kann ich an einem Gott zweifeln, der den Tod für mich in Kauf genommen hat? Wie kann ich an einem Gott zweifeln, der diese starke Kraft des Todes, die unser aller sicheres Ende war, besiegt hat? Wie kann ich an einem Gott zweifeln, der lebt? Aber es passiert mir dennoch immer wieder. Es heißt ein Glaube ohne Zweifel ist ein toter Glaube, und so passiert es auch, dass ich unsicher in meinem Glauben bin. Hab ich noch eine Verbindung zu Gott? Hört er meine Gebete? Ist er so groß, mächtig und wissend, wie ich glaube, dass er ist? Kann er mich aus meiner Misere überhaupt retten? Und natürlich habe ich nach Antworten gesucht, auf eigene Faust. Ich habe mich irgendwann erinnert, dass Gott in Exodus 3:14 selbst sagt: ''Ich bin der ich bin.'' Und ich habe verstanden. Er ist niemand, dessen Fähigkeiten oder Liebe ich an der eines Menschen messen könnte. Er ist höher, als ich zu wagen, und gütiger, als ich zu rechnen glaubte. Er ist ebenso derjenige, der mir in den unendlich vielen Versen der Bibel einen gegeben hat, der so tiefgreifend zu mir spricht und der alle meine Zweifel für nichtig erklärt hat. Nichtig, weil er mir zeigt, dass er doch da ist, dass er für mich kämpft; was soll mir da passieren? Ich verstehe, kein Zweifel und kein Problem können auch nur annähernd so groß sein wie mein Gott.
Ich bin dankbar, unendlich dankbar. Ich war es gestern, bin es heute, und werde es auch immer sein.
So wie Jesus tatsächlich am Ostermorgen aus dem Grab auferstanden ist, möchte ich aus meinem Grab, bestehend aus Zweifeln, Ängsten und Unsicherheiten, auferstehen und näher bei Gott sein, als ich jemals war.

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